Das Sicca-Syndrom - was tun bei trockenen Augen?

 
 
 

Das sogenannte Sicca-Syndrom gehört zu den am häufigsten auftretenden Symptomen am Auge. Es wird bei circa 20% aller Personen festgestellt. Dieser Fachbegriff steht primär für den Zustand dauerhaft trockener Augen. Er umfasst aber auch weitere damit zusammenhängende Symptome, wie gerötete, juckende oder brennende Augen. In den meisten Fällen gibt es sehr gute Aussichten auf eine Verbesserung.

 
 
 
 

Was sind die Ursachen für trockene Augen?

1. Trockenes Auge durch vermehrte Verdunstung des Tränenfilms

Dies ist die häufigste Art des trockenen Auges. Das Auge produziert zwar ausreichend Tränenflüssigkeit, jedoch sorgen die äußeren Umstände dafür, dass diese zu schnell wieder verdunstet – das Auge fühlt sich dauerhaft trocken an. Dies tritt heutzutage immer öfter bei Personen auf, die vorwiegend am Bildschirm und/oder in klimatisierten Räumen arbeiten.

Häufig ist in der Folge zu beobachten, dass das Auge nun extra stark Flüssigkeit produziert. So widersprüchlich es klingt – das Auge tränt und ist dennoch zu trocken.

2. Trockenes Auge durch zu geringe Bildung von Tränenflüssigkeit

Es ist eher selten der Fall, dass das Auge grundsätzlich nicht in der Lage ist, ausreichend Tränenflüssigkeit zu produzieren, dennoch kommt auch dies vor. Gründe hierfür sind vielseitig. Oftmals ist es altersbedingt, bei anderen Betroffenen hängt es mit einer Krankheit zusammen oder ist gar durch einen Unfall/eine Vernarbung entstanden.

Welche Lösungen gibt es? 

Zur Behandlung des Sicca-Syndroms muss zuallererst die Ursache festgestellt werden.
Der Besuch beim Augenoptiker ersetzt nicht die Konsultation beim Augenarzt, dennoch kann auch ein gut ausgebildeter Augenoptiker/Optometrist mit Hilfe verschiedener optischer Geräte eine detaillierte Aussage über Menge und Qualität des Tränenfilms geben. Zum Beispiel kann mit der sogenannten Spaltlampe – einem hochauflösenden Mikroskop mit verschiedenen Beleuchtungsarten und zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten – das Auge, die Hornhaut und der Tränenfilm genau analysiert werden.

Je nach Befund spricht der Fachmann im Anschluss eine Empfehlung aus. In manchen Fällen reicht schon eine regelmäßige Behandlung durch warme Kompressen und Massage der Augenlider aus, um die Tränenproduktion wieder anzureichern. In anderen Fällen helfen zusätzliche Tränenersatzmittel, die Augen künstlich zu benetzen.
Zu guter Letzt kann bereits eine Brille mit nicht mehr aktueller Stärke der Grund für trockene und gerötete Augen sein, da sich diese stetig zu stark anstrengen müssen.


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Beitrag: Rocktician.com, Fotos: istock.com